Umwelt & Nachhaltigkeit

Umwelt & Nachhaltigkeit

Umwelt und Nachhaltigkeit sind längst zu einem Wettbewerbsfaktor avanciert, auch in der Positionierung von Kunststoffverpackungen im Vergleich zu anderen Verpackungsmaterialien wie Glas, Metall oder Papier. Gerade bei den Konsumenten wird viel mit „grünen“ Argumenten geworben. Entsprechend nehmen auch die Erwartungen und Anfragen von Seiten der Kunden, Verbraucher, Medien und Investoren bzw. Kreditgebern merklich zu, derzeit mit einem Schwerpunkt im Bereich Klimawandel/CO2-Emissionen.

Dies stellt das einzelne Unternehmen wie auch die gesamte Kunststoffverpackungsbranche vor die Herausforderung, sich glaubhaft zu ökologischen und sozialen Fragen zu positionieren.
Die IK befindet daher im konstruktiven Dialog mit den relevanten Akteuren aus Politik und Gesellschaft und untermauert die Verantwortung der Branche unter anderem durch die Erstellung von Ökobilanzen, Studien (z.B. zum Carbon Footprint) und Positionspapieren.

Aktuelle Projekte der IK im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit sind unter anderem:

  • Die PET-Ökobilanz 2010 zu Getränkeverpackungen für Mineralwässer und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke
  • Die Mitarbeit am DIN-Spiegelausschuss zur Erarbeitung der ISO 14067 “Carbon Footprint of Products”
  • Dialog mit der europäischen Lebensmittelindustrie durch Mitwirkung am EU Food Sustainable Consumption and Produktion Roundtable
  • Beteiligung am EU PlastVoltage-Projekt zur Steigerung der Energieeffizienz (Link Rubrik Energie) und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Kunststoffverarbeiter.

Organisatorisch wird dieses komplexe Themengebiet vertreten durch das Referat für Umwelt und nachhaltige Entwicklung. Darüber hinaus befassen sich der IK-Hauptausschuss Umwelt und der IK-Arbeitskreis Nachhaltigkeit mit zentralen Fragen zu dieser Thematik.

Aktuelle Meldungen

Gegen Marine Litter - die IK ist dabei!

Die IK ist Mitunterzeichner einer Erklärung von 47 Kunststoffverbänden aus Europa, Nord- und Südamerika, Südafrika, Asien und Australien zum globalen Problem der Meeresverschmutzung  durch Abfälle ( Marine Litter oder Marine Debris), wobei insbesondere im Meer schwimmende Kunststoffabfälle im Fokus stehen. Diese gemeinsame Erklärung der Kunststoffindustrie weltweit wurde auf Initiative von PlasticsEurope und des American Council of Chemistry vorbereitet und auf der 5. Internationalen Konferenz zu „Marine Debris“ Mitte März in Hawaii vorgestellt.