Recycling & Kreislaufwirtschaft

Das Recycling und die Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft von Kunststoffverpackungen und Folien gehören zu den Kernelementen der Nachhaltigkeitsstrategie des Verbandes. In Wahrnehmung der Produktverantwortung setzt sich die IK seit Erlass der Verpackungsverordnung 1991 für den Auf- und Ausbau des Verpackungsrecyclings in quantitativer und qualitativer Hinsicht ein. Das schließt die notwendigen Voraussetzungen beim Design von Verpackungen, bei Sammlung und Sortierung sowie auch bei der Markterschließung für den Einsatz von Recyclaten ein.

Mit einer Recyclingquote von rund 50 Prozent bei Kunststoffverpackungen nimmt Deutschland einen globalen Spitzenplatz ein.

Das starke Engagement pro Recycling basiert auch auf klaren Interessenlagen der Branche, die begründet sind

  • in der Verbesserung des Ökoprofils von Kunststoffverpackungen,
  • in den in der Regel geringeren Kosten von Recyclaten im Vergleich zu Neuware
  • in der Verbesserung des Images von Kunststoffverpackungen
  • in einer Diversifizierung der Lieferantenstruktur für das Ausgangsmaterial der Verpackungen

Konkrete Aktivitäten des Verbandes zur Förderung von Recycling und Kreislaufwirtschaft sind zum Beispiel:

  • das Engagement als Gesellschafter der BHIM GmbH beim Aufbau einer „Zentralen Stelle“ gemäß Entwurf des Verpackungsgesetzes (siehe hierzu: Pressemeldung „Verpackungsgesetz zügig verabschieden“)
  • die IK-Initiative Erntekunststoff Recycling Deutschland (ERDE)
  • die von der IK und der Getränkeindustrie gemeinsam gegründete und getragene RAL-Gütegemeinschaft „Wertstoffkette PET-Getränkeflasche
  • der von der IK initiierte und getragene Runde Tisch „Eco Design von Kunststoffverpackungen“, ein regelmäßig tagendes und an konkreten Projekten arbeitendes Expertengremium aus der gesamten Wertschöpfungskette (Verpackungshersteller, Abfüller/Abpacker, Handel, Recycler), Wissenschaft und Verbraucherverbänden