Kunststoffabfälle gehören nicht in die Umwelt. Deshalb engagieren wir uns im In- und Ausland für die geordnete Sammlung und Verwertung von Kunststoffverpackungsabfällen – ebenso wie gegen den Verlust von Kunststoffgranulaten in der Lieferkette.
Seit Jahren wächst die Besorgnis über die Anreicherung von Abfällen in den Weltmeeren, den sogenannten „Marine Litter“. Ein Großteil dieser Abfälle besteht aus Kunststoffen. Neben Verpackungen finden sich darunter viele andere Produkte, etwa Zigarettenfilter oder Fangnetze aus der Fischerei. Hinzu kommt sogenanntes Mikroplastik, zum Beispiel aus der Abnutzung von Reifen und Textilfasern. Marine Litter beeinträchtigt zahlreiche Tierarten und führt zugleich zu einer Verschwendung von Ressourcen, die für neue Produkte oder zur Energiegewinnung genutzt werden könnten.
Unsere Aktivitäten
Wir engagieren uns unter anderem als Teilnehmer des „Runden Tisch Meeresmüll“, um die Belastung von Nord- und Ostsee durch Kunststoffabfälle und Mikroplastik zu verringern.
Als Mitglied des Technical Committee von Operation Clean Sweep – einem internationalen Branchenstandard zur Vermeidung von Kunststoffgranulatverlusten, der in Europa über ein eigenes Zertifizierungssystem mit auditierbaren Anforderungen umgesetzt wird – bringen wir unsere Expertise in die Weiterentwicklung dieses Standards ein und unterstützen seine praktische Umsetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Über die BKV GmbH fördern wir zudem die Bilanzierung von Kunststoffeinträgen in Gewässer. Ein zentrales Instrument ist dabei das Modell bzw. Handbuch „Vom Land ins Meer – Modell zur Erfassung landbasierter Kunststoffabfälle“, mit dem Einträge aus Deutschland in Nordsee, Ostsee und das Schwarze Meer systematisch erfasst und bewertet werden.
Publikationen
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