Marine Litter

Die globale Meeresverschmutzung zählt zu den größten gegenwärtigen, globalen Umweltproblemen. Bei den im Meer treibenden Abfällen handelt es sich um verschiedene Werkstoffe, darunter Kunststoffe, insbesondere auch Kunststoffverpackungen.

Auch in Deutschland wird für dieses Problem in allen relevanten gesellschaftlichen Kreisen (Politik, Wirtschaft, Medien, NGOs, Kommunen, Wissenschaft) nach Lösungsansätzen gesucht. Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen engagiert sich seit 2009 aktiv in verschiedenen Projekten auf nationaler und internationaler Ebene und bringt sich aktiv mit ihrem Know-How in die Diskussion ein.

Die IK gehört zu den Erstunterzeichnern der Joint Declaration on Solutions for Marine Litter, die inzwischen von 69 Kunststoffverbänden aus 35 Ländern aller Erdteile unterzeichnet wurde. Diese globale Erklärung der Kunststoffverbände weltweit wurde erstmalig auf der 5. Internationalen Konferenz zu „Marine Debris“ im März 2011 in Hawaii vorgestellt und enthält verschiedene strategische Ansätze zur Lösung des Marine Litter Problems.

Die IK beteiligt sich seit 2010 personell, inhaltlich und finanziell an verschiedenen Projekten. Zu den bereits erfolgreich abgeschlossenen Projekten zählen unter anderem die Beteiligung an der „Mussels and Lugworm Study“ der Universität Gent  sowie an der Studie von Gesamp (Beratungsgremium der UN) zu Microplastics. 

Beispiele für laufende Projekte sind

  • die Beteiligung am Runden Tisch Meeresmüll in 2 Arbeitsgruppen
  • inhaltliche und finanzielle Beteiligung bei der Erstellung eines Modells zur quantitativen Erfassung landbasierter Kunststoffabfälle
  • die Leitung einer globalen Arbeitsgruppe „Waste Management“ im Rahmen der „Global Plastics Alliance“ , einer Allianz von Kunststoffverbänden mit dem Ziel der signifikanten Reduzierung des Eintrags von Kunststoffabfällen in die Meere insbesondere in den Hauptverursacherländern  

Die Vermeidung von Marine Litter zählt zu den 9 Kernelementen der IK-Nachhaltigkeits-strategie, die in dem 2-jährig erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht  vorgestellt wird.